Ü20-Anlagen zeigen lange Lebensdauer von PV-Anlagen

Viele der Photovoltaik-Pioniere, deren PV-Anlage älter als 20 Jahre ist (Ü20-Anlagen) und für die deshalb am 31. Dezember 2020 die EEG-Einspeisevergütung endet, sind aktuell verunsichert. Zwar soll mit der aktuell im Bundestag verhandelten Novelle des EEG2021 der Weiterbetrieb garantiert werden. Doch das Gesetz ist noch nicht beschlossen und die Vorschläge werden weiterhin kontrovers diskutiert.

Dabei liefern rund 80% der Altanlagen noch genauso gute Erträge wie in den Anfangsjahren. Bei rund einem Fünftel der Anlagen sind die Erträge im Verlauf der Jahre um bis zu 20% gesunken. Daran erkennt man, dass selbst die Anlagen, die mit Technologien „aus dem letzten Jahrhundert“ gebaut wurden, schon eine sehr gute Lebensdauer haben. Heute sind wesentlich bessere Produkte auf dem Markt: der Wirkungsgrad hat sich von ca. 12% auf 21% fast verdoppelt. Die Haltbarkeit und UV-Beständigkeit der verwendeten Klebe- und Isoliermaterialien hat sich wesentlich verbessert. Mittlerweile gibt es auch leichte und kostengünstige Glas-Glas-Module, die schon konzeptionell eine extrem gute Haltbarkeit und Lebensdauer erwarten lassen. Dementsprechend gibt es zahlreiche Produkte, deren Leistungsgarantie für bis zu 30 Jahren gilt. Planer rechnen in der Regel mit einer Nutzungsdauer von 30-40 Jahren.

Dachbesitzer können sich also darauf verlassen, dass Photovoltaikanlagen absolut ausgereifte, hochwertige Produkte sind. Wer heute eine PV-Anlage auf sein Dach baut, um seinen Eigenverbrauch zu einem nennenswerten Anteil selber zu produzieren spart nicht nur Strombezugskosten sondern hat dann eine persönliche „Strompreisbremse“. Die werden aufgrund der langen Lebensdauer sogar die Kinder erben. Aber Kinder und Enkel freue sich sowieso, wenn sie wissen, dass ihr Vater oder Großvater dazu beigetragen hat, das Klima zu retten.

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